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Donnerstag,
23.3.2000
Stadtrundfahrt EXPO-Projekt Südraum:
"Von der Kohlegrube zum Landschaftspark"
Busfahrt in den Südraum mit Erläuterungen
zur Renaturierungslandschaft Cospuden, eines noch aktiven Tagebaus in Zwenkau und des
Naherholungsgebietes Kulkwitzer See, das aus einem Tagebaurestloch entstanden ist. Ein Kohlerevier wird
durch Aufforstung zu einer attraktiven Seenplatte und begehrtem Naherholungsgebiet.
Zwischen 1870 und dem Beginn des ersten Weltkrieges gab es im Raum Borna eine sehr rasche
Entwicklung der Braunkohleunternehmen, die riesigen Tagebaue fraßen sich 1989 schon in
die Stadtgrenzen Leipzigs hinein. Bis 1990 wurde in den Tagebauen direkt um Leipzig ein
wesentlicher Teil der geförderten Gesamtmenge an Rohbraunkohle der DDR abgebaut. Leipzig
und sein Umland waren bekannt für schlechte Luft.
1992 verließ der letzte Kohlezug den Tagebau Cospuden, der nach Bürgerprotesten in
der Wendezeit stillgelegt wurde. Die zerstörte Landschaft, im Volksmund als
"Mondlandschaft" bezeichnet, wird im Rahmen eines langfristigen
Rekultivierungsprogramms umweltfreundlich verändert. Heute findet man hier den Cospudener
See mit einer Fläche von 380 ha |
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Buchungsnummer 17
Abfahrt: 9 Uhr
Dauer: ca. 4 Std.
Treffpunkt: LTS, Richard-Wagner-Str. 1
Kosten pro Person: 32,- DM
Anmeldung erforderlich / Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen |
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