RAHMENPROGRAMM

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Rahmenprogramm: Zusatzinformationen

zu einzelnen Veranstaltungen des Rahmenprogramms


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Di 09.04.2002 Mi 10.04.2002 Do 11.04.2002 Fr 12.04.2002 Sa 13.04.2002



R 5

 

Rahmenprogramm 5

R 5 a: Stadtführung: 2000 Jahre in 2 Stunden


  Dienstag, 09.04.2002 15.00 - 17.00 Uhr Treffpunkt: Rathaus, Rathausplatz 1

 

  Teilnehmerzahl: mind. 10 Personen
  Preis: EUR 9
  Buchungsnummer: R 5 a

Führung zu den prominentesten Sehenswürdigkeiten der Stadt: Rathaus mit Goldenem Saal, Perlachturm, Fuggerpalast, Schaezlerpalais, Merkur- und Herkulesbrunnen, St. Ulrich und Afra (Grablege der Stadtheiligen sowie Angehörigen der Fuggerfamilie), Gang durch die »Unterstadt« zur Fuggerei, der ersten Sozialsiedlung der Welt, weiter durch das Handwerkerviertel, vorbei am Brechthaus und am Kapitelhof des Domes, dann zurück zum Rathaus.

Weitere Termine: R 11, R 20, R 28



R 5 b: Stadtführung: Handwerkerstadt



  Dienstag, 09.04.2002 15.00 - 17.00 Uhr Treffpunkt:
Rathaus, Rathausplatz 1

 

  Teilnehmerzahl: mind. 10 Personen
  Preis: EUR 8
  Buchungsnummer: R 5 b

Vom Rathaus ausgehend reizvolle Führung durch die romantisch-verwinkelte, von Lechkanälen durchzogene Altstadt, entlang den dort angesiedelten Handwerksbetrieben (u. a. Silberschmiede) zum Handwerkermuseum (Besichtigung), danach zurück zum Rathaus.

Weitere Termine: R 11, R 20



R 6

 

Rahmenprogramm 6

Offizielle Eröffnung des 92. Deutschen Bibliothekartages


  Dienstag, 09.04.2002 19.30 - ca. 22.00 Uhr Kongresshalle

 

  Buchungsnummer: R 6 (Anmeldung erbeten)

Programm:

Grußwort der Veranstalter
Annette Rath-Beckmann, Vorsitzende des Vereins Deutscher Bibliothekare e. V.; Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen

Grußwort eines Mitglieds der Bayerischen Staatsregierung

Grußwort der Stadt Augsburg
Ekkehard Gesler, Kulturreferent der Stadt Augsburg

Grußwort der Universität Augsburg
Prof. Dr. Wilfried Bottke, Rektor der Universität Augsburg

Festvortrag
»Gutenbergs Galaxis im 21. Jahrhundert.
Die wissenschaftliche Bibliothek im Spannungsfeld von Kulturauftrag und Informationsmanagement«
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Frühwald, Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung; Lehrstuhl für Neuere Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München

Grußwort des Ortskomitees
Dr. Ulrich Hohoff, Direktor der Universitätsbibliothek Augsburg


- Musikalische Umrahmung -

Anschließend Empfang im Foyer

Veranstaltung und Empfang mit freundlicher Unterstützung der Fa. Elsevier Science



R 7

 

Rahmenprogramm 7

Ausstellungseröffnung
»Reichsstädtisches Kupfer-Cabinett
Augsburger Buchillustration des 17. und 18. Jahrhunderts aus der Bibliothek Oettingen-Wallerstein der Universitätsbibliothek Augsburg«
und
»Augsburg, das Zentrum der Produktion von graphischen Thesenblättern
Ein Querschnitt durch die Sammlung der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg«


  Mittwoch, 10.04.2002 12.00 - 13.00 Uhr Zentralbibliothek,
Foyer E 3



Die Ausstellung »Graphische Thesenblätter« wird in der Schatzkammer der Zentralbibliothek (E 3) gezeigt; die gemeinsame Eröffnungsveranstaltung für beide Ausstellungen findet jedoch im Foyer (E 3) der Zentralbibliothek statt.


Programm:

Begrüßung
Dr. Ulrich Hohoff, Direktor der Universitätsbibliothek Augsburg

Der Heilige Ignatius schreibt die Exerzitien - ein Kupferstich aus dem Verlag der Brüder Klauber.
Einführung in die Ausstellung »Reichsstädtisches Kupfer-Cabinett«
Dr. Peter Stoll, Universitätsbibliothek Augsburg

Augsburg, das Zentrum der Produktion von graphischen Thesenblättern.
Einführung in die Ausstellung gleichen Titels der Staats- und Stadtbibliothek
Dr. Helmut Gier, Direktor der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg



R 8

 

Rahmenprogramm 8

Tagesexkursion »Schwäbischer Barock«
Ottobeuren - Buxheim - Ochsenhausen


  Mittwoch, 10.04.2002 08.30 - ca. 19.30 Uhr Abfahrt: Hotel Ost, Fuggerstr. 4-6

 

  Teilnehmerzahl: mind. 30 / max. 58 Personen
  Preis: EUR 40
  Buchungsnummer: R 8

Eine der großartigsten barocken Klosteranlagen Süddeutschlands, die Benediktinerabtei Ottobeuren, - auch »schwäbischer Escorial« genannt, - verdient nicht zuletzt aus bibliotheksgeschichtlicher Sicht besonderes Interesse: Ein Großteil des historischen Buchbestandes blieb bis heute in situ erhalten.
Der 1711 begonnene Neubau der Klostergebäude mit beeindruckenden Repräsentationsräumen (Kaisersaal, Bibliothek) beschäftigte berühmte deutsche und italienische Künstler. Um 1730 begann der Münchner Hofbaumeister Johann Michael Fischer mit dem Neubau der Kirche, bei deren verschwenderischer Ausstattung alle Register spätbarocker Dekorationskunst gezogen wurden.

Die Kartause Buxheim bei Memmingen zeigt, dass strenge Ordenszucht und barocke Prachtentfaltung keine unvereinbaren Gegensätze waren. Die Dekoration der Klosterkirche (1709/12) gilt als erstes gemeinsames Werk der berühmten Schöpfer der Wieskirche, der Brüder Johann Baptist und Dominikus Zimmermann. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählt das virtuos geschnitzte Chorgestühl aus dem späten 17. Jahrhundert, das - im 19. Jahrhundert versteigert und nach England verbracht - erst vor wenigen Jahren nach Buxheim zurückkehrte.

Barocker Glanz prägt auch das Benediktinerreichsstift Ochsenhausen, dessen Bau- und Ausstattungsarbeiten unter Mitwirkung Augsburger Künstler sich bis in die 1780er Jahre hinzogen. Höhepunkt dieser klassizistisch geprägten Bauphase bildet der Bibliothekssaal, dessen historischer Buchbestand allerdings durch die Säkularisation 1803 über viele Länder verstreut wurde.


R 9

 

Rahmenprogramm 9

Exkursion »Fugger-Schlösser«


  Mittwoch, 10.04.2002 13.30 - ca. 19.00 Uhr Abfahrt: Parkdeck Universität

 

  Teilnehmerzahl: mind. 30 / max. 58 Personen
  Preis: EUR 25
  Buchungsnummer: R 9

Nicht nur in Augsburg, sondern auch im bayerisch-schwäbischen Umland zeugen Baudenkmäler von der glanzvollen Geschichte des Hauses Fugger, der berühmtesten der Augsburger Kaufmanns- und Patrizierfamilien.
Eine Reihe von Landschlössern unterstreicht die spezifische soziale Stellung der Fugger, denen es im 16. Jahrhundert gelang, neben einem Handelsimperium von europäisch-weltweiter Bedeutung auch eine traditionelle Adelsherrschaft von beachtlicher Größe aufzubauen, mit der sie in Krisenzeiten als Freiherrn, Grafen und Fürsten ihre politische und wirtschaftliche Position sichern konnten.

Die beiden bedeutendsten der Fuggerschen Landschlösser sind Babenhausen und Kirchheim. Anton Fugger (1493-1560), dem sein Onkel Jakob I. Fugger, genannt der Reiche (1459-1525), testamentarisch die Führung des Familienunternehmens übertragen hatte, hatte die beiden Herrschaften - neben anderen - in den 1530er Jahren erworben. Den Umbau des Schlosses Babenhausen leitete er noch selbst in den Jahren 1541 ff.; heute beherbergt es ein Museum, in dem die Familiengeschichte dokumentiert wird.

In Kirchheim ließ Hans Fugger (1531-98), Antons Sohn und bedeutender Mäzen und Kunstsammler, 1578-85 das heutige Schloss errichten, berühmt vor allem wegen des Zedernsaals mit seiner reich ornamentierten, aus verschiedenen Hölzern zusammengesetzten Kassettendecke und seiner repräsentativ-programmatischen Ausstattung mit überlebensgroßen Terracottafiguren, die großenteils von Hubert Gerhaert, dem Schöpfer des Augustusbrunnens in Augsburg, ausgeführt wurden.



R 11 c

 

Rahmenprogramm 11

R 11 c: Themenführung: Bert Brecht


  Mittwoch, 10.04.2002

  Veranstaltung ausgebucht!


14.00 - 16.00 Uhr Rathaus, Rathausplatz 1

 

  Teilnehmerzahl: mind. 10 Personen
  Preis: EUR 8
  (im Anmeldeformular irrtümlich: EUR 12, bitte nur EUR 8 überweisen!)
  Buchungsnummer: R 11 c

Auf den Spuren des jungen Bert Brecht führt die Route zum Brechthaus, zu den Wallanlagen (Schwedenstiege, Lueginsland), den Wohnhäusern der Familie Brecht, zur Kahnfahrt und durch die Altstadt zurück zum Rathaus.



R 13

 

Rahmenprogramm 13

»Kabarett 2002«
Aufführung der Augsburger Puppenkiste


  Mittwoch, 10.04.2002

  Veranstaltung ausgebucht!


19.30 - ca. 22.00 Uhr Augsburger Puppenkiste, Spitalgasse 15

 

  Teilnehmerzahl: max. 218 Personen
  Preis: EUR 17
  Buchungsnummer: R 13

Bunt gemischtes Kabarett-Programm
Sondervorstellung der Augsburger Puppenkiste für die Tagungsteilnehmer

Anschließend Möglichkeit zum Besuch des neu eröffneten Puppenkisten-Museums im ehemaligen Heilig-Geist-Spital, in dem die aus den beliebten Fernsehproduktionen der Augsburger Puppenkiste bekannten Figuren - der Kasperl, das Urmel, Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer, Kater Mikesch und ihre Freunde - seit Herbst 2001 ein neues Zuhause gefunden haben.



R 14

 

Rahmenprogramm 14

Lange Nacht der Augsburger Museen
Ein spezielles Angebot der Stadt Augsburg für alle Tagungsteilnehmer


  Mittwoch, 10.04.2002 17.00 - 23.00 Uhr

 

 

  Eintritt frei (nur mit Tagungsausweis);
  Ausstellung Hundertwasser im Zeughaus EUR 4,50


Städtische Kunstsammlungen im Schaezlerpalais
Maximilianstr. 46
Deutsche Barockgalerie (u. a. Werke von Johann Heinrich Schönfeldt, Joseph Heintz d. Ä.), Staatsgalerie (Schwerpunkt: Kunstwerke aus Augsburger Kirchen, umfassender Überblick über die Augsburger und angrenzende schwäbische Kunst um 1500, u. a. Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Dürer, Hans Holbein d. Ä.), Stiftung Haberstock (u. a. venezianische Meister).

Römisches Museum
Dominikanergasse 15
Zeugnisse der Vor- und Frühgeschichte, Schwerpunkt: Provinzialrömische Kunst, Funde des Frühmittelalters

Diözesanmuseum St. Afra
Kornhausgasse 3 - 5
Kunst und Geschichte im Bistum Augsburg

Neue Galerie im Höhmann-Haus
Maximilianstr. 48
Internationales Forum für zeitgenössische Kunst

Toskanische Säulenhalle im Zeughaus
Zeugplatz 4
Hundertwasser - Architektur, Ökologie, Kunst
Erste umfassende Ausstellung (bis 21.04.2002) über den österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser nach dessen Tod.
Eintritt für Tagungsteilnehmer mit Ausweis: 4,50 €
Ab 19 Uhr stündlich kostenlose Führungen.

Hinweis: Das Augsburger Maximilianmuseum ist bis Mitte 2002 wegen Renovierung geschlossen.



R 15

 

Rahmenprogramm 15

Exkursion Friedberg


  Donnerstag, 11.04.2002 14.30 - 17.30 Uhr Abfahrt: Hotel Ost, Fuggerstr. 4-6

 

  Teilnehmerzahl: mind. 20 / max. 36 Personen
  Preis: EUR 15
  Buchungsnummer: R 15

Nicht immer waren die Beziehungen der Reichsstadt Augsburg zum benachbarten, über dem Lechtal gelegenen Friedberg so friedlich wie heute. Gut erhaltene Teile der mittelalterlichen Befestigungsanlagen bezeugen den fortifikatorischen Charakter der 1409 zur Feste ausgebauten wittelsbachischen Herzogsstadt. Die bewegte Geschichte der bayerischen »Grenzstadt« wird auf einem Stadtrundgang lebendig.
Kunsthistorisch von besonderem Interesse ist die wenige Gehminuten ausserhalb des Zentrums gelegene Wallfahrtskirche Herrgottsruh. Die Architektur - errichtet in Anlehung an das Heilige Grab in Jerusalem - präsentiert sich heute in reichem spätbarockem Gewand.



R 16

 

Rahmenprogramm 16

Führung durch die Augsburger Synagoge


  Donnerstag, 11.04.2002

  Veranstaltung ausgebucht!


15.00 - 16.00 Uhr Halderstr. 8

 

  Teilnehmerzahl: mind. 10 / max. 30 Personen
  Preis: EUR 5
  Buchungsnummer: R 16

Eine der schönsten Jugendstilsynagogen Europas. 1938 schwer beschädigt, wurde sie 1985 nach Restaurierung wieder eingeweiht. Führung mit Besuch des Jüdischen Kulturmuseums.



R 17

 

Rahmenprogramm 17

Exkursion Kloster Oberschönenfeld


  Donnerstag, 11.04.2002 14.30 - 18.30 Uhr Abfahrt: Parkdeck Universität

 

  Teilnehmerzahl: mind. 20 / max. 36 Personen
  Preis: EUR 15
  Buchungsnummer: R 17

Ein beliebtes Ausflugsziel vor den Toren Augsburgs ist das landschaftlich reizvoll im Naturpark Westliche Wälder gelegene Zisterzienserinnenkloster Oberschönenfeld. In den Wirtschaftsgebäuden befindet sich heute das Schwäbische Volkskundemuseum, das Einblick gewährt in das ländliche Leben im Schwaben des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Nach der Museumsführung bietet sich ein Spaziergang zum nahe gelegenen Staudenhaus, dem letzten strohgedeckten Fachwerkhaus Schwabens, an. Anschließend Einkehr im »Klosterstüble« (nicht im Preis enthalten).



R 18

 

Rahmenprogramm 18

Historische Schulbücher der Sondersammlung Cassianeum der Universitätsbibliothek Augsburg
Präsentation des Katalogs auf CD-ROM


  Donnerstag, 11.04.2002 16.00 - 17.00 Uhr Zentralbibliothek, Raum 3010, E 3


Mit der Bibliothek der Pädagogischen Stiftung Cassianeum Donauwörth erwarb die Universitätsbibliothek Augsburg 1981 rund 12.000 Bände historischer Schulbücher, v. a. aus der Zeit von 1870 - 1920. Die Präsentation der CD-ROM-Ausgabe des Katalogs dieser wertvollen Spezialsammlung markiert den Abschluss der mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchgeführten Erschließungsarbeiten.



R 19

 

Rahmenprogramm 19

Tagesexkursion Füssen
Füssen - Kloster St. Mang - Wieskirche


  Donnerstag, 11.04.2002 08.30 - ca. 17.30 Uhr Abfahrt: Hotel Ost

 

  Teilnehmerzahl: mind. 30 / max. 358 Personen
  Preis: EUR 40
  Buchungsnummer: R 19

Das Stadtbild Füssens, einer der ältesten Städte Bayerns vor großartiger Bergkulisse, wird dominiert von der mittelalterlichen Anlage des Hohen Schlosses - jahrhundertelang die Sommerresidenz der Augsburger Bischöfe - und dem barocken Komplex des Benediktinerklosters St. Mang mit seiner mächtigen Klosterkirche (1701 ff.), der romanischen Krypta und der Annenkapelle mit Totentanzzyklus (1602).
Der einstige Bestand des originellen ovalen Bibliothekssaals gelangte nach 1803 als Säkularisationsgut an den Fürsten von Oettingen-Wallerstein und zählt heute zum Kern der historischen Hand- und Druckschriftenbestände der Universitätsbibliothek Augsburg.
Ein Rundgang durch die Altstadt mit ihren schönen Bürgerhäusern rundet den Besuch in Füssen ab.

Über den oberbayerischen Pfaffenwinkel (so genannt, weil sich hier seit dem Mittelalter besonders viele Klöster ansiedelten, die ein reiches Kulturerbe hinterließen) führt die Fahrt zur Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland in der Wies - besser bekannt als Wieskirche -, die als Inbegriff des bayerischen Rokoko gilt. Als die 1738 durch ein Tränenwunder einer Figur des gegeißelten Christus ausgelöste Wallfahrt rasch an Bedeutung gewann, ließ Hyazinth Gaßner, Abt des nahe gelegenen Prämonstratenserklosters Steingaden, die ursprüngliche Kapelle durch eine große Kirche ersetzen, die zum Höhepunkt des gemeinsamen Schaffens der Brüder Johann Baptist und Dominikus Zimmermann wurde.



R 22

 

Rahmenprogramm 22

Festabend im Kurhaus-Parktheater


  Donnerstag, 11.04.2002

  Veranstaltung ausgebucht!


19.30 - ca. 23.00 Uhr Kurhaus-Parktheater Göggingen

 

  Teilnehmerzahl: max. 360 Personen
  Preis: EUR 25
  Buchungsnummer: R 22

Geselliges Beisammensein mit musikalischer Umrahmung und Büffet.
Im Programmteil des Abends präsentieren

Eva Maria Keller (Gesang) und
Geoffrey Abbott (Klavier)

Chansons aus dem Kabarett der Zwanziger Jahre und Lieder von Bert Brecht.

Das Kurhaus Göggingen ist ein in dieser Form in Europa einmaliger Bau der Gründerzeit. Der bei seiner Eröffnung 1886 als »Wunderbau« gefeierte Architekturkomplex wurde von Jean Keller im Auftrag des erfolgreichen Unternehmers Friedrich von Hessing (1858-1921) errichtet. Hessing, in Göggingen Betreiber einer »Orthopädischen Heilanstalt«, die die größte ihrer Art in Europa darstellte, verfolgte mit dem Bau des Kurhauses ein ganzheitliches Heilungskonzept. Ergänzend zur physiotherapeutischen Behandlung in der Heilanstalt sollte die mentale Regeneration im Kurhaus und seinen Parkanlagen folgen.
Prunkstück des mehrflügeligen Kurhausensembles ist das elegante, durch die üppige Farbgestaltung seiner Architekturelemente, Gusseisenkonstruktionen und Buntglasfenster beeindruckende Theater, das nach aufwendiger Renovierung in den 1990er Jahren heute als Boulevardtheater sowie für Festveranstaltungen genutzt wird.



R 23

 

Rahmenprogramm 23

Schlussveranstaltung des Bibliothekartages:

  Freitag, 12.04.2002 14.00 - 16.00 Uhr TC 2.1 (Panorama-Saal)


Schlusswort zum Bibliothekartag

Klaus-Peter Böttger
Vorsitzender des Berufsverbandes Information Bibliothek (BIB)


Die Hybride Bibliothek: Herausforderung, Chance, Utopie?
Podiumsdiskussion

Moderation:

Dr. Hermann Leskien
Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek München;
Mitglied des Vorstands des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV)


Teilnehmer:

Staatsminister Hans Zehetmair
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (angefragt)

Jörg Tauss
MdB, Vorsitzender des Unterausschusses Neue Medien des Deutschen Bundestages

Annette Rath-Beckmann
Vorsitzende des Vereins Deutscher Bibliothekare e. V. (VDB)

Klaus-Peter Böttger
Vorsitzender des Berufsverbandes Information Bibliothek (BIB)

Dr. Thomas Steinfeld
Redakteur, Süddeutsche Zeitung, München

Dr. Ulrich Hohoff
Direktor der Universitätsbibliothek Augsburg



R 24

 

Rahmenprogramm 24

Tagesexkursion Nördlinger Ries

Schloss Harburg - Nördlingen - Dillingen

  Freitag, 12.04.2002 08.30 - ca. 19.00 Uhr Abfahrt: Hotel Ost, Fuggerstr. 4-6

 

  Teilnehmerzahl: mind. 30 / max. 58 Personen
  Preis: EUR 30
  Buchungsnummer: R 24

Auf der Romantischen Straße führt die Fahrt vorbei an der einstigen Reichsstadt Donauwörth ins Ries, eine der erdgeschichtlich interessantesten Regionen Süddeutschlands: Erst 1960 erwies sich das kreisrunde Landschaftsbecken (ca. 25 km Durchmesser) als verlandeter Kratersee, entstanden vor etwa 13 Millionen Jahren durch den Einschlag eines riesigen Meteoriten.
Erste Station ist Schloss Harburg, eine der besterhaltenen Burganlagen Deutschlands. Seit dem Mittelalter im Besitz der Grafen von Oettingen, gehört die Harburg seit dem Aussterben der Linie Oettingen-Oettingen dem Haus Oettingen-Wallerstein. 1948 wurden die reichen Sammlungen der Familie auf die Harburg gebracht. Die Bibliothek (und mit ihr die Bestände von fünf säkularisierten Klöstern) gelangte nach dem Kauf durch den Freistaat Bayern 1980 in die Universitätsbibliothek Augsburg.

Mittelalter und Spätgotik prägen das Stadtbild der ehemaligen Reichsstadt Nördlingen bis heute in seltener Geschlossenheit (Stadtmauer mit begehbarem Wehrgang, Stadtkirche St. Georg). Nach der Stadtführung Möglichkeit zum Besuch des Rieskratermuseums oder des Stadtmuseums.

Letzte Station ist Dillingen an der Donau, zeitweise Hauptresidenz der Augsburger Bischöfe, seit Übernahme der Universität (1549 gegr.) durch die Jesuiten 1564 ein auch druckgeschichtlich einflussreiches Zentrum der Gegenreformation. Studienkirche und Goldener Saal, beide reich ausgestattet mit Fresken, Bildhauer- und Stuckarbeiten des 18. Jahrhunderts, stellen Glanzpunkte des barocken Universitätskomplexes dar.



R 25

 

Rahmenprogramm 25

Exkursion »Deutsche Literatur auf dem Scheiterhaufen«
Besuch des »Dokumentations- und Forschungsarchivs 10. Mai 1933«

  Freitag, 12.04.2002 15.30 - ca. 20.00 Uhr Abfahrt: Parkdeck Universität

 

  Teilnehmerzahl: mind. 25 / max. 30 Personen
  Preis: EUR 17
  Buchungsnummer: R 25

Das »Dokumentations- und Forschungsarchiv 10. Mai 1933« erwuchs aus der privaten Initiative des Bibliophilen Georg P. Salzmann, dem es gelang, im Laufe von rund 30 Jahren eine eindrucksvolle Sammlung von Erstausgaben jener Bücher zusammenzutragen, die 1933 und in den darauf folgenden Jahren verbrannt, verboten oder geraubt worden waren. In der insgesamt ca. 10.000 Bände umfassenden Sammlung sind 70 Autoren mit ihrem Gesamtwerk in Erstausgaben vertreten.

Seit längerer Zeit bereits besteht seitens des Eigentümers die Absicht, die Sammlung als Präsenzbibliothek in eine öffentliche Institution mit Stiftungscharakter umzuwandeln, um Unterhalt, Betreuung und allgemeine Zugänglichkeit langfristig - möglichst in München - sichern zu können. Durch die Berichterstattung der Medien wurde in jüngster Zeit eine breitere Öffentlichkeit auf dieses literatur- und kulturgeschichtlich ganz außerordentlich bedeutsame Denkmal der nationalsozialistischen Literaturverfolgung aufmerksam gemacht.



R 29

 

Rahmenprogramm 29

Tagesexkursion Schloss Neuschwanstein
Füssen - Neuschwanstein - Wieskirche


  Samstag, 13.04.2002 08.30 - ca. 17.30 Uhr Abfahrt: Hotel Ost

 

  Teilnehmerzahl: mind. 45 / max. 58 Personen
  Preis: EUR 30
  Buchungsnummer: R 29

Schloss Neuschwanstein, das weltweit bekannteste der bayerischen Königsschlösser und eine der touristischen Hauptattraktionen des Voralpenlandes, liegt unweit Füssen (siehe R 19) im Königswinkel, nur ca. eine Fahrstunde von Augsburg entfernt. Als romantische Kulisse der mehr oder weniger historisch getreuen Verfilmungen der tragischen Lebensgeschichte seines Bauherrn hat das Schloss bis heute das Bild und den Kult um den bayerischen »Märchenkönig« mitgeprägt. Bekanntlich hat jedoch Ludwig II. das von 1873 an erbaute Schloss selbst nie bewohnt, es blieb infolge seines frühen Todes 1886 unvollendet. Romantisierende Mittelalterrezeption und tiefe Verehrung Richard Wagners ließen in architektonischer Anlehnung an die thüringische Wartburg Ludwigs persönliche Interpretation einer Ritterburg des 12./13. Jahrhunderts entstehen. Die reiche künstlerische und kunsthandwerkliche Ausstattung thematisiert das Leben auf der Wartburg und schildert Episoden aus der Thannhäuser-Sage, aus Lohengrin, Parzifal, dem Nibelungenlied sowie Tristan und Isolde.

Von Hohenschwangau Fahrt mit der Kutsche oder Fußweg (Aufstieg ca. 40 Minuten) zum Schloss. Dort Führung, anschließend Mittagessen in Hohenschwangau. Weiterfahrt zur nahe gelegenen Wieskirche (siehe R 19) mit Möglichkeit zur Besichtigung.

Hinweis:
Musicalfreunde können Tickets für eine Aufführung von »Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies« individuell (nicht im Rahmen dieser Fahrt) über folgende Hotline buchen: 01805 - 583944
Nähere Informationen: www.fuessen.de/index.shtml?musical_main



R 30

 

Rahmenprogramm 30

Tagesexkursion Murnau
Murnau - Glentleiten - Münterhaus


  Samstag, 13.04.2002

  Veranstaltung ausgebucht!

08.30 - ca. 18.00 Uhr Abfahrt: Hotel Ost

 

  Teilnehmerzahl: mind. 45 / max. 58 Personen
  Preis: EUR 30
  Buchungsnummer: R 30

Die Fahrt führt zunächst zu dem über dem Kochelsee in reizvoller Voralpenlandschaft mit Blick auf die nahen Berge gelegenen Freilichtmuseum Glentleiten. Seit 1976 zeigt das Freilichtmuseum des Bezirks Oberbayern nicht nur die stattlichen Höfe großer Bauern, sondern auch den äußerst bescheidenen Alltag der Kleinhäusler, Tagelöhner und Handwerker.

Nachmittags Führung durch das Münterhaus in Murnau. Als Treffpunkt der künstlerischen Avantgarde des beginnenden 20. Jahrhunderts erlangte dieses einfache Landhaus, in dem Gabriele Münter (1877-1962) und Wassily Kandisky (1866-1944) in den Sommermonaten von 1909-1914 lebten, und das deshalb auch »Russenhaus« genannt wurde, besondere Bedeutung. Hier entstanden Werke und Ideen, die als Kunst des »Blauen Reiter« berühmt wurden: Franz Marc, August Macke, Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin waren häufig zu Gast. Für Gabriele Münter wurde das Haus zur festen Wohnstätte seit den 20er Jahren bis zu ihrem Tod 1962.
1998/99 wurde das Haus renoviert und nach alten Bauplänen sowie nach Fotografien, Skizzen und Bildern von Gabriele Münter in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. So vermittelt das Haus heute wieder einen guten Eindruck vom gemeinsamen Leben und Arbeiten Münters und Kandinskys in diesen künstlerisch so entscheidenden Jahren 1909-1914. U. a. sind neben einer Ausstellung zum »Almanach des Blauen Reiter« auch von den Künstlern bemalte Möbel und Wände zu sehen.



R 31

 

Rahmenprogramm 31

Tagesexkursion »Ottheinrich«
Neuburg/Donau: Ottheinrichs Deutsche Bibel - der Beginn einer großen Büchersammlung


  Samstag, 13.04.2002 08.00 - ca. 17.00 Uhr Abfahrt: Hotel Ost

 

  Teilnehmerzahl: mind. 30 / max. 58 Personen

  Historische Stadtführung: max. 40 Personen
  Literarische Stadtführung: max. 20 Personen
  Preis: EUR 20
  Buchungsnummer: R 31 a (Historische Stadtführung);
  R 31 b (Literarische Stadtführung)

Anlässlich des 500. Geburtstags von Pfalzgraf Ottheinrich am 10. April 2002 organisieren die Bayerische Staatsbibliothek München und der Faksilime Verlag Luzern in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Bibliothek Neuburg an der Donau eine Sonderausstellung zur Ottheinrich-Bibel (Cgm 8010/1.2). Neben einigen Ottheinrich-Bänden wird im Rathausfletz der Stadt Neuburg die originalgetreue Faksimile-Edition dieser prächtig bebilderten deutschen Bibelhandschrift aus dem 15./16. Jahrhundert zusammen mit einigen illuminierten Originalblättern präsentiert.

Wahlweise kann an einer historischen oder einer literarischen Stadtführung teilgenommen werden. Im Schlossmuseum wird die Ausstellung »Ein Fürst auf Reisen« besucht, die frühe Stadtansichten von der Reise Ottheinrichs von Neuburg nach Krakau zeigt; im zweiten Teil der Ausstellung werden Gobelins mit Motiven von Ottheinrichs Reise ins Heilige Land präsentiert.
Eine Besichtigung des barocken Bibliothekssaals der Staatlichen Bibliothek schließt sich an.

Der Faksimile Verlag Luzern und die Stadt Neuburg laden die Teilnehmer zum Mittagessen in historischer Umgebung ein.

aktualisiert am: 07.01.02