Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB)
Zum Bestand gehören Bücher und Zeitschriften
in Blindenschrift und in Hörfassungen (Hörbücher und
-zeitschriften), tastbare Reliefdarstellungen. Wissenschaftliche Präsenzbibliothek
zum Blindenwesen. Auskünfte zum Literaturangebot für Blinde aller deutschsprachigen
Blindenbibliotheken und Hörbüchereien. Das Besondere der DZB im Gegensatz
zu Bibliotheken für Sehende ist die Einheit von Buchproduktion, Leihbibliothek,
wissenschaftlicher Bibliothek, Verlag (Nachdruck) und Verkauf unter einem
Dach. Die DZB, seit 1954 im Gebäude der Höheren Israelitischen Schule,
die 1912 von Rabbiner Dr. Ephraim Carlebach gegründet wurde, untergebracht,
wurde 1962 durch den Anbau zweier Gebäude erweitert. Rekonstruktion bzw.
Sanierung des Gebäudekomplexes in den vergangenen Jahren. 1994 feierte
die DZB ihren 100. Geburtstag. Gesamtbestand: Blindenschriftbibliothek
40.000 Bde., Hörbücherei 6.600 Titel, wissenschaftliche Bibliothek des
Blindenwesens 3.400 Monografien, 500 Periodika; Verkauf 1.800 Titel; 16
Zeitschriften in eigener Redaktion u.a.m.
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