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 Die Verwendung von Persistent Identifiern für den Zugriff auf digitale Objekte (#100)

Moderation:   Christa Schöning-Walter, Reinhard Altenhöner
Deutsche Nationalbibliothek - Frankfurt am Main, Deutschland
Themenkreis:   03 - Bibliotheksorganisation und Informationsmanagement – quo vadis?
Zeit:   Donnerstag 04. Juni 2009 09:00 - 12:00
Raum:   Christian Reichart | Links (1.OG)
     

 

Vortrag:

2. URN Granular: Uniform Resource Names zur Identifizierung und Adressierung von Einzelseiten digitalisierter Drucke. Ein Praxisbericht zur fachlichen Konzeption und technischen Umsetzung. (#427)

Dr. Dorothea Sommer 1, Kay Heiligenhaus 2
1Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt - Halle (Saale), Deutschland; 2semantics Kommunikationsmanagement GmbH - Aachen, Deutschland

In der Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens spielt die Zitierfähigkeit von Quellen eine große Rolle. Während im Printbereich seit langem Regelwerke existieren, die das Medium des Buches erschließen, sind für die Zitierfähigkeit digitaler Ressourcen weiterhin verlässliche Verfahren zu entwickeln, die es erlauben, nicht nur auf Werkebene, sondern auch auf Seitenebene den digitalen Nachweis für wissenschaftliche Veröffentlichungen zu erbringen. Der Vortrag ist ein Praxisbericht zu dem gemeinsam von der Deutschen Nationalbibliothek und der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit der Firma semantics (Aachen) entwickelten Verfahren URN granular zur persistenten Zitierfähigkeit von Drucken auf Einzelseitenebene. Er dokumentiert die Ergebnisse des Harvesting-Verfahrens für das Digitalisierungsprojekt der Sammlung Ponickau der ULB Sachsen-Anhalts (Pilotprojekt der DFG in der Aktionslinie VD 16/ VD 17), für das in einem automatisierten Verfahren 9.000 Drucke mit ca. 600.000 Seiten mittels URN direkt adressierbar sind.

 


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