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 Die Verwendung von Persistent Identifiern für den Zugriff auf digitale Objekte (#100)

Moderation:   Christa Schöning-Walter, Reinhard Altenhöner
Deutsche Nationalbibliothek - Frankfurt am Main, Deutschland
Themenkreis:   03 - Bibliotheksorganisation und Informationsmanagement – quo vadis?
Zeit:   Donnerstag 04. Juni 2009 09:00 - 12:00
Raum:   Christian Reichart | Links (1.OG)
     

 

Vortrag:

8.

Der Europeana Resolution Discovery Service: ein PI-Meta-Service in EuropeanaConnect

(#433)

Dr. Ross King
Austrian Research Centers - Wien, Österreich

Der heutige Trend ist, dass jede Nationalbibliothek einen Resolution-Service (und damit seinen eigenen Resolver) für Persistent Identifier (PIs) hat oder in Kürze haben wird, um den stabilen Zugang zu ihren digitalen Kollektionen bereitzustellen. Durch eine Vereinbarung zur standardisierten und koordinierten Einrichtung der lokalen Resolver soll das Europeana-Portal einen gemeinsamen internationalen Service anbieten können, so dass User den Auflösungs-Service jeglicher nationalen Bibliothek für den Zugang zum europäischen kulturellen Erbe nutzen können.

Ausgerichtet an den Empfehlungen der CENL Task Force für Persistent Identifier (Conference of European National Librarians) wird der Europeana Resolution Discovery Service die folgenden Funktionen anbieten:
(1) NBNs (National Bibliography Numbers), ISBN-Nummern und andere Identifikatoren, die man in den Kollektionen der Nationalbibliotheken den digitalen Objekten zuordnet, werden persistent und konsistent gehalten, um damit einen gültigen Link auf diese Objekte gewährleisten zu können;
(2) Weiterleitung von Anfragen auf die PI-Resolution-Services von europäischen Nationalbibliotheken sowie auf Resolver anderer PI-Frameworks.

Im Rahmen des EuropeanaConnect Projektes planen wir die Entwicklung eines Resolver-Services auf Basis von vorhandenen Open-Source-Tools oder Tools, die in Zusammenarbeit mit kommerziellen Anbietern zur Unterstützung der bestehenden Infrastrukturen entwickelt wurden. Wir werden uns auf die Wiederverwendung von bestehenden Diensten durch die Umsetzung einer Meta-Infrastruktur konzentrieren, die solche Dienste als single-entry-point-Services miteinander kombiniert.

 


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