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 Die Verwendung von Persistent Identifiern für den Zugriff auf digitale Objekte (#100)

Moderation:   Christa Schöning-Walter, Reinhard Altenhöner
Deutsche Nationalbibliothek - Frankfurt am Main, Deutschland
Themenkreis:   03 - Bibliotheksorganisation und Informationsmanagement – quo vadis?
Zeit:   Donnerstag 04. Juni 2009 09:00 - 12:00
Raum:   Christian Reichart | Links (1.OG)
     

 

Vortrag:

7. URN-Politik in der Schweizerischen Nationalbibliothek und im Hochschulbereich Schweiz (#432)

Barbara Signori
Schweizerische Nationalbibliothek - Bern, Schweiz

Die Schweizerische Nationalbibliothek hat den gesetzlichen Auftrag neben gedruckten auch digitale Publikationen aus der Schweiz oder mit einem starken Bezug zur Schweiz zu sammeln, zu erschliessen, bereitzustellen und dauerhaft zu erhalten. Dieser Herausforderung stellt sich seit 2001 das Projekt e-Helvetica (http://www.nb.admin.ch/e-helvetica). Ein Team aus IT-Fachkräften und Bibliotheksspezialisten erarbeitet die Grundlagen für die Langzeiterhaltung und –verfügbarkeit der digitalen Sammlung. Die Plattform für die Archivierung der digitalen Publikationen ist bereits in Betrieb. Die digitalen Publikationen (Verlagspublikationen, Websites, Dissertationen usw.) werden elektronisch eingeliefert und verarbeitet. Für die eindeutige Identifizierung der digitalen Publikationen verwendet die Schweizerische Nationalbibliothek die URN (Uniform Resource Name) auf Basis der NBN (National Bibliography Number). Im Auftrag der Konferenz der Universitätsbibliotheken der Schweiz (KUB) wurde ein Modell erarbeitet, das die URN-Vergabe im Schweizer Hochschulbereich regelt. Die Anwendung der URN sowohl in der Schweizerischen Nationalbibliothek als auch im Schweizer Hochschulbereich ist in einem Handbuch, das im August 2008 erstmals auf der Webseite von e-Helvetica veröffentlicht worden ist, beschrieben.

 


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