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 GBV-Dienstleistungen für Bibliotheken (#131)

Moderation:   Thorsten Ahlers
Themenkreis:   01 - Neue Fundamente für die Bibliothek der Zukunft
Zeit:   Donnerstag 04. Juni 2009 13:30 - 15:30
Raum:   Carl-Zeiss-Saal | linke Seite (EG)
     

 

Vortrag:

4. LBS4 im praktischen Einsatz (#574)

Kerstin Bauer, Heidi Träger
Bauhaus-Universität Weimar - Weimar, Deutschland

Die Verbundzentrale des GBV signalisierte im Frühsommer 2008 eine Kehrtwende in der Weiterentwicklung des Lokalen Bibliothekssystem LBS4. Entgegen dem Vorhaben ein Folgesystem zu entwickeln, das die Funktionalitäten von LBS und SunRise zusammenführen sollte, wurde nunmehr von OCLC PICA zu Gunsten der Weiterentwicklung von LBS4 entschieden. Die Universitätsbiliothek Weimar – eine von zahlreichen Bibliotheken im GBV, die die Entwicklung des Lokalen Bibliothekssystems in den vergangenen Jahren mit großem Interesse verfolgten – hat seit 2007 nachdrücklich den Umstieg auf LBS4 gewünscht und für den Standort Weimar zum Ziel gesetzt. Die Gründe hierfür waren sehr vielschichtig. Neben einem erweiterten Angebot an elektronischen Nutzerservices und der recherche- und bedienungsfreundlicheren Oberfläche auf Anwenderseite, waren auch neue Module wie die „Verwaltung des aktiven und passiven Tausches“ Beweggründe für einen zeitnahen Umstieg auf LBS4. Diesbezüglich wurde bereits 2004 für den Bibliotheksneubau Servertechnik ausgeschrieben und angeschafft, die den Anforderungen neuer Systeme in den kommenden Jahren entsprechen würde.
Im Sommer 2008 verständigten sich die unter dem Weimarer LBS3 subsumierten drei wissenschaftlichen Bibliotheken – die Universitätsbibliothek Weimar, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek und die Bibliothek der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ – auf einen zeitnahen sukzessiven Umstieg von LBS3 auf LBS4. Intensiv begleitet durch die Kolleginnen und Kollegen der Abteilung „Lokale Bibliothekssysteme“ in der GBV-Verbundzentrale, begannen im Juli 2008 die ersten Vorbereitungen für den Systemwechsel auf LBS4.
Ein gut funktionierendes und stabiles System zu verlassen, birgt Risiken in sich, die vorab nicht umfassend absehbar sind. Der Vortrag skizziert den Weg des Umstiegs auf LBS4 von der Idee bis hin zur Realisierung des Vorhabens. Dabei werden nicht nur Stärken und Schwächen des Systems aus der Sicht des Anwenders, sondern vor allem der Projektverlauf mit Fokus auf die Wahrnehmung und Akzeptanz bei den Mitarbeitern thematisiert und reflektiert.

 


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