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 Workshop: Virtuelle Fachbibliotheken in der Diskussion - User Generated Content in Virtuellen Fachbibliotheken? (#165)

Moderation:   Tobias Buck
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky - Hamburg, Deutschland
Themenkreis:   09 - Elektronische Dienstleistungen in der Diskussion
Zeit:   Freitag 05. Juni 2009 09:00 - 12:00
Raum:   Joseph Meyer (1.OG)
     

„Virtuelle Fachbibliotheken halten nicht, was sie versprechen. Sie sind technisch nicht auf der Höhe der Zeit und in der Entwicklung ist unterm Strich viel zu teuer.“ Sagen die einen. „Fachportale sind unverzichtbare Hilfsmittel, die den Wissenschaftlern die so dringend notwendige Orientierungshilfe im Internetdschungel bieten.“ Sagen sie anderen. Die Wahrheit liegt vermutlich wie so oft irgendwo dazwischen.
Die Kritik an den Virtuellen Fachbibliotheken ist nicht gänzlich unberechtigt. Angesichts des Erfolgs der viel zitierten Web2.0-Dienste geraten die Fachportale zunehmend unter Handlungsdruck. Stichworte sind hier unter anderem Social Bookmarking versus Fachinformationsführer, kollaborative Literaturverwaltung versus gekapselter Personalisierungsumgebungen, Weblogs, Wikis RSS... Für die Betreiber der Fachportale wird es in den nächsten Jahren verstärkt darum gehen, die Dienste bedarfsgerechter und attraktiver zu gestalten.
Im Zentrum des Workshops steht die Frage, ob und wie sich die (scheinbar?) gegensätzlichen Konzepte verheiraten lassen. In welche Richtung sollen, können, müssen sich die Fachportale entwickeln, um zukunftsfähig zu bleiben. Kann und soll der Nutzer in den Prozess der Beschaffung, Erschließung und Bereitstellung von Informationen integriert werden. Was ist sinnvoll, was ist technisch möglich? Wo liegen die Chancen, welche Grenzen gilt es zu bedenken? Anders formuliert: Können sich die Betreiber der Fachportale es sich überhaupt noch leisten, den Benutzer aus diesen Prozessen herauszuhalten? Und nicht zuletzt: welche Strategien gibt es, diese Ziele zu erreichen.
In ein bis zwei Impulsreferaten sollen die gegensätzlichen Positionen kurz umrissen werden. Anschließend sollen die Teilnehmer des Workshops – idealerweise ebenso Macher, Befürworter wie Kritiker der Fachportale – das Konzept „Virtuelle Fachbibliothek“ weiterentwickeln, Handlungsoptionen erarbeiten und die Ergebnisse dokumentieren.

 


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